Missionsbericht von Melody Franz, 12 Jahre

barefoot-child-feet-107773Ich konnte meine Sommerferien kaum erwarten. Dieser Sommer war ganz besonders für mich. Zum erstenmal nach 5 Jahren konnte ich endlich wieder nach Kenia zurückkehren, wo wir so lange gelebt hatten. Diesmal durfte ich meinen Vater auf einer seiner Evangelisationen begleiten. Seit langem hatte ich mein Geld dafür gespart, und mit Hilfe von Familie, Freunden, Lehrern und sogar Fremden war es nun in diesem Jahr möglich.

Als wir endlich in Wote, Kenia, ankamen, sah ich daß das große Missionszelt bereits aufgebaut worden war. Mein Willkommen war überwältigend – ich war so begeistert, daß ich meine Freunde und unser Team endlich wiedersehen durfte.

Die Evangelisation war bereits einige Tage im Schwung, aber am Samstag, dem 21. Juni (meinem Geburtstag) tat Gott etwas ganz Besonderes.

Mwikali Muthoka war seit dem ersten Tag zu unseren Gottesdiensten gekommen. Sie war gelähmt und mußte jeden Tag zu Heilungsgebeten zum Altar getragen werden.  Seit mehr als 22 Jahren mußten ihre Eltern für sie sorgen. Jedesmal wenn ich sie so leiden sah, wurde mein Herz ganz schwer und traurig. Wenn sie nach vorne getragen wurde, baumelten ihre Beine auf dem Boden. An diesem Samstag, meinem Geburtstag, ging ich hinter die Bühne und fing an zu beten. Ich sagte: „Herr, Du weißt daß heute mein Geburtstag ist. Ich habe nur einen einzigen Wunsch: bitte heile diese Frau!“ Die Kraft Gottes fiel auf sie und sie war auf der Stelle geheilt!  Seit 22 Jahren konnte sie zum erstenmal auf ihren eigenen Beinen stehen!

Das war das beste Geburtstagsgeschenk das ich jemals bekommen habe! Der Herr hat mein Gebet erhört und meinen Geburtstagswunsch erfüllt!

Dies wird nicht mein letzter Missionstrip sein. Am Tag bevor wir Kenia verließen sagte ich meinem Vater, daß ich gleich wieder anfangen würde mein Geld zu sparen.

 

Melody Franz

 

 

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HERR, lehre uns beten

2Als ich ein junger Mann war, gab es eine Zeit in meinem Leben, wo ich nicht mehr als täglich 15 Minuten lang betete. Ich war zufrieden, bis Gott eines Tages anfing, sich mit mir auseinanderzusetzen. Innerhalb einer Woche sprach der Heilige Geist fünfmal zu mir, und nach dem fünften Mal wurde mir bewusst, dass Gott es ernst meinte. Ich nahm meine Bibel, ging in ein Zimmer, wo ich allein sein konnte und bereute meine Unterlassungen tränenvoll. Der Heilige Geist kam über mich und ich wurde in Seine Gegenwart eingetaucht. Nach 1½ Stunden kam ich verändert aus dem Zimmer hervor. Ich hatte noch nie in meinem Leben so lange allein gebetet. Ich werde diesen Tag nie vergessen – ich hatte meinen Durchbruch im Gebet erreicht! Ich musste lernen, Entmutigungen, Trockenzeiten und viele Angriffe des Feindes zu überstehen, aber die Nähe und Gegenwart Gottes ist so wertvoll und macht alles lohnenswert!

Die beste Gebetsmethode ist, einfach zu beten (Gott zu suchen, bis wir IHN finden)! Eines der größten Probleme in den Gemeinden heutzutage ist, dass wir zwar viel über Gebet sprechen, aber nicht beten, bis wir den Durchbruch erreicht haben. Wir sprechen auch viel über die Evangelisation, aber es gibt so wenige, die es tun. Gott sucht Männer und Frauen, die handeln. Es wurden so viele Bücher über das Gebet geschrieben, aber wir würden viel wirkungsvoller sein, wenn wir einfach anfingen zu beten!

Ich möchte Dich ermutigen, den Teufel nicht die besten Dinge im Leben stehlen zu lassen! Es geht nicht ohne Selbstdisziplin und ernsthafte Bemühungen, aber die Belohnung ist, dass wir die Herrlichkeit Gottes kennen. Und das macht einen großen Unterschied in allem, was Du tust!

Wann hast Du das letzte Mal gebetet, bis die Herrlichkeit Gottes über Dich kam?

2. Mose 33.18: „Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“

 

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Fließt die Kraft noch?

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Ist es Dir jemals passiert, dass Du im Auto sitzt, den Zündschlüssel drehst und nur ein Klicken hörst? Meistens passiert das, wenn Du in Eile bist und einen wichtigen Termin hast.

Was ist los? Bleioxid, eine dünne Korrosionsschicht an den Batteriepolen, verhindert den freien Fluss der Kraft. Es bildet sich an den Polen aus dem einfachen Grund, weil es der Luft ausgesetzt ist. Die Batterie selbst hat viel Energie, aber sie kann einfach nicht fließen.

In gewisser Hinsicht ist es auch so mit unserem Verhältnis zu Gott. Nur selten sind es ernsthafte Sünden, die uns von der Kraft des Heiligen Geistes abschneiden. Es ist lediglich so, dass Bleioxid mit der Zeit zur Korrosion geführt hat. Oft sind wir so sehr beschäftigt, kritisch, eitel und ehrgeizig und so auf Geld und Erfolg aus, dass die Kraft des Heiligen Geistes nicht mehr fließen kann.

Was könnte in Deinem Leben die Bildung von Bleioxid verursacht haben?

Bringe alles zum Kreuz, damit die Kraft wieder fließen kann.

„Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört. Aber Gott hat mich erhört und gemerkt auf mein Flehen.“ (Ps. 66:18)

 

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In den Sarg geklettert…

winding-road-2549472_640Ein offener Lastwagen, der mit einem leeren Sarg beladen war, fuhr langsam entlang der kurvenreichen, unebenen Straße in Ruanda, Afrika. Plötzlich bemerkte der Fahrer einen Mann am Straßenrand, der gestikulierte, dass er mitfahren wollte. Da der Fahrer gern etwas Geld nebenbei verdienen wollte, stoppte er den Lastwagen, und der Mann sprang hinein, froh, dass er eine Fahrgelegenheit bekommen hatte.

Als der Lastwagen seine Reise fortsetzte, fing es plötzlich ganz stark an zu regnen. Der Mann suchte verzweifelt nach einem Unterschlupf vor dem tropischen Unwetter und beschloss, in den Sarg zu klettern. Er machte den Deckel zu und fiel bald in tiefen Schlaf. Der Fahrer hielt unterwegs noch ein paar Mal an, um andere Passagiere mitzunehmen.

Einige Zeit später wachte der Mann im Sarg auf und hörte, dass es nicht mehr regnete. Als er den Sargdeckel langsam aufmachte, wurden die anderen vier Passagiere von großer Furcht ergriffen und sprangen von dem fahrenden Lastwagen herunter, um der „von den Toten auferstandenen“ Leiche zu entfliehen.

Die Macht der Furcht kann uns dazu bringen, sehr törichte Dinge zu tun. Als Elisas Diener vor Angst wie gelähmt war, betete Elisa, dass seine Augen geöffnet würden, damit er die Realität sehen konnte. Als Gott seine Augen öffnete, sah er Tausende von Engeln Wache stehen, um den Diener Gottes zu beschützen. Wenn Angst der treibende Faktor in Deinem Leben ist, musst Du Dich in die Gegenwart Gottes begeben. Die richtige Perspektive kommt erst, wenn wir uns in der Gegenwart Gottes aufhalten.

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Die Affenfalle

41906545634_48d0fa6d1f_bWusstest Du, dass es sehr leicht ist, einen Affen im Dschungel zu fangen? Man braucht lediglich einen kleinen Topf. Der Topf, gefüllt mit Futter, sollte oben eine kleine Öffnung haben. Die Öffnung soll gerade groß genug sein, dass die Hand eines Affen hineinlangen kann. Der Topf wird dann an einem Baum oder Pfosten festgebunden, sodass er nicht losgerissen werden kann. Sobald der Affe das Futter entdeckt, steckt er seine Hand in den Topf, um es herauszunehmen. Aber wenn der Affe eine Faust macht, kann er seine Hand nicht mehr aus dem Topf herausziehen.

Ein Affe wird sich bis zur totalen Erschöpfung abquälen, das Futter herauszubekommen, aber wird niemals seine Faust öffnen und somit das Futter verlieren. Jemand muss ihn retten.

Wenn Gott mit unserem Heiligungsprozess beginnt, wollen wir oft die Dinge, die uns kostbar geworden sind, nicht loslassen. Es ist uns oft nicht bewusst, dass gerade die Dinge, an denen wir festhalten, uns gefangen halten.

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Eine getestete Saite…

hqdefaultEine talentierte Violinistin sollte vor einem sehr kritischen Publikum spielen. Obwohl sie eine erstklassige Geige hatte, war sie nicht mit der Klangqualität zufrieden. Sie sagte zu ihrem Vater: „Diese Violine muss die beste Resonanz und Tonvibration haben. Ich werde daher ein paar getestete Saiten kaufen.“

Auf die Frage, was getestete Saiten seien, antwortete sie: „Die Saiten werden zuerst auf einen Rahmen gespannt und so sehr gedehnt und gestreckt, dass sie alle Vacillation (Schwanken) verlieren. Danach werden sie gehämmert und einem Säuretest unterzogen. Dies gibt ihnen dann die Fähigkeit, einen perfekten, vollen Ton zu produzieren.“ Und als sie dann die getesteten Saiten auf ihre Geige spannte und das Instrument gestimmt hatte, war der Klang merklich wärmer und reicher als zuvor.

Wenn unser Leben schöne Musik für den Herrn hervorbringen soll, dann ist es wichtig, dass wir getestet werden. Genauso wie eine getestete Saite den besten Klang von sich gibt, so sind auch Christen, die ihre Prüfungen akzeptieren und davon lernen, in der Lage, dem Musikmeister die größte Herrlichkeit zuzuschreiben.

Machen Deine Prüfungen Dich bitter oder besser?

„Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.“ (Jakobus 1:2-4)
ODB (Dec. 6 1991) 

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Ich wünsche…

automobile-automotive-cadillac-163553Als der Besitzer des Cadillacs auf seinen Luxuswagen zuging, sah er einen Jungen von etwa 10 Jahren intensiv in das Auto starren. Er wunderte sich, was der Junge wollte, legte ihm die Hand auf die Schultern und fragte ihn, was er im Schilde hatte. Der Junge erklärte ihm, dass er sehr an Autos interessiert sei und viel über verschiedene Modelle gelesen hatte. Er wies ihn dann auf viele Besonderheiten dieses bestimmten Baujahres und Modells hin.

Eine Weile später fragte der Junge: „Mein Herr, wie viel haben Sie für dieses Auto bezahlt?“ Der Mann antwortete: „Gar nichts! Mein Bruder hat es mir geschenkt.“ Der Junge sagte : „Ich wünschte …“ , hörte jedoch mitten im Satz auf. Der Mann lächelte und sagte: „Du wolltest sicher sagen, dass Du wünschst, Du hättest auch so einen Bruder.“ „Nein“, sagte der Junge, „ich wollte sagen, dass ich wünschte, ich könnte so ein Bruder sein. Denn ich habe einen Bruder, der verkrüppelt ist und würde gern so viel für ihn tun.“

Kennst Du die Freude, die über Dich kommt, wenn Du jemandem gerade eine große Freude bereitet hast?

„Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.“ (Lukas 6:38)
(ODB Oct. 10 1991) 

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