Wie funktioniert der Glaube?

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Als ich auf dem Weg nach Afrika an Bord des Flugzeugs ging, war ich etwas nervös. Die erste Station sollte in Österreich sein. Ich war dort eingeladen, um in einer Gemeinde in der Nähe von Salzburg zu predigen. Die Geschwister dort liegen mir sehr auf dem Herzen und viele waren mir sehr vertraut. Niemand dort kannte mein großes Bedürfnis und ich fühlte mich nicht frei, es irgendjemandem außer meinem Herrn zu sagen. Ich hatte nicht das Geld für unsere bevorstehende Evangelisation und wusste, dass unser äthiopischer Organisator die Gottesdienste nicht ohne das erwartete Geld durchführen konnte.

Ich vertraute einfach darauf, dass Gott für mich sorgt. Ich traf viele Freunde, die mich in der Vergangenheit oft gesegnet hatten, aber es schien, als würde sich nichts tun. Bevor ich zum Sonntagsgottesdienst aufbrach, sah ich noch schnell in den Konten unseres Missionsdienstes nach, in der Hoffnung, dass jemand den großen Betrag gespendet hatte, der gebraucht wurde. Nichts war hereingekommen und ich brauchte Tausende von Dollar, um unsere Kosten zu decken. Was sollte ich tun? Das Evangelisationswerk hatte kein Geld und ich hatte kein persönliches Geld, um es für die Not zu geben.

Wenn du denkst wie die Welt denkt, würdest du sagen: „Chris, das ist deine eigene Schuld! Du kannst nicht etwas planen, für das du nicht das Geld hast!“ Die Wahrheit ist, dass ich, als Gott mich zum Aufbau eines Glaubensdienstes berief, ja zum Glauben sagen musste. Glaube bedeutet Risiken einzugehen. Petrus ging ein Risiko ein, als er aus dem Boot stieg und über das Wasser ging. Er ging ein Risiko ein, als er den Lahmen am Tempel bei der Hand nahm und sagte: „Im Namen Jesu Christi von Nazareth, steh auf und geh!“ Was würden die Leute von ihm halten, wenn nichts passieren würde?

Plötzlich sprach der Heilige Geist sehr deutlich zu mir. „Chris, alles ist gut! Mach dir keine Sorgen!“ Freude erfüllte mein Herz und ich wusste, dass Gott mir alles geben würde, was ich brauchte. Von diesem Moment an habe ich mich nur noch auf meinen Predigdienst in Österreich konzentriert.

Die Gemeinde, in der ich predigte, nahm ein sehr großzügiges Opfer für unseren Missionsdienst ein und nach dem Gottesdienst fragte mich der Kassierer: „Willst Du, dass wir das Geld auf dein Konto überweisen, oder willst du Bargeld mitnehmen?“ Ich versuchte ruhig zu bleiben und sagte: „Bargeld wäre perfekt.“ Als ich die Quittung unterschrieb, war ich voller Freude, aber es reichte immer noch nicht aus, um den Bedarf in Afrika zu decken.

Der Pastor lud mich noch nach dem Gottesdienst zum Mittagessen ein und als wir da saßen, klingelte plötzlich sein Telefon. Jemand wollte mit mir reden. Ein Pastor einer anderen Gemeinde war am Apparat und sagte: „Chris, bevor du die Gegend verlässt, komm bitte zu mir nach Hause. Ich habe etwas für dich.“ Als ich etwas später bei ihm zuhause ankam, gab er mir einen Umschlag mit dem genauen Betrag, der noch fehlte und den ich so dringend benötigte.

Ich konnte mich kaum beherrschen und wollte vor Freude laut schreien! Gott hatte auf dem Weg für mich gesorgt. ER ist treu und steht zu Seinem Wort!

„Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Phil 4:19

 

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