Was veranlasst uns dazu große Schritte im Glauben zu wagen?

download (3)In erinnere mich noch gut an einen besonderen Abend unserer Evangelisation in Wasilo. Ich stand auf der Bühne und sah eine Menschenmasse vor mir, die dringend ein Wunder Gottes brauchte. Plötzlich sagte der Heilige Geist zu mir: „Ruf jemanden mit einem verletzten Knie auf die Bühne!“ Ich war sofort gehorsam, doch dann wurde mir sehr schnell klar, dass es sich nicht nur um ein schmerzhaftes Knie handelte, sondern um einen Mann, der vor unserer Bühne zusammenbrach, weil er überhaupt keine Treppen steigen konnte.

Was veranlasst Menschen, große Schritte im Glauben zu wagen? In Apostelgeschichte 3 lesen wir davon, wie Petrus und Johannes zum Tempel gingen, um zu beten. Dort am Tor begegneten sie einem Bettler, der von Geburt an lahm war. Etwas ergriff das Herz von Petrus. Er konnte an diesem bedürftigen Mann nicht einfach vorbeigehen. Nachdem er ihm befohlen hatte, im Namen Jesu zu wandeln, setzte er seinen Ruf aufs Spiel, indem er den Lahmen an der Hand nahm und ihn hochzog. In diesem Moment durchströmte ihn die Kraft Gottes und der Lahme war vollkommen geheilt! Was bringt Menschen dazu, Risiken für Gott einzugehen?

Petrus hatte sich im Gebetsraum (oberer Raum) vorbereitet. Er war aber auch bereit, in der Öffentlichkeit ein Risiko einzugehen. Ich bin davon überzeugt, dass Christen zwei Voraussetzungen haben müssen, um Gottes mächtige Wunder zu erleben. Erstens teilt Gott sein Herz mit Menschen, die sich Zeit in seiner Gegenwart nehmen. Nur dort können wir IHN richtig kennen lernen und lernen, seine Stimme in unserem Leben zu erkennen. Zweitens müssen wir dann bereit sein zu riskieren, um Gott gehorsam zu sein. Es ist durch seine Gegenwart, dass wir mutig werden und auch dazu bereit sind, uns vor anderen zu blamieren. Der Wunsch und das Verlangen, Gott zu gefallen, wird so viel größer als jeder Wunsch, von Menschen angenommen zu werden.

Der Mann in Waliso, der am Fuß der Treppe zusammengebrochen war, stand so gebrechlich da und sah mich mit großer Erwartung an. Hinter ihm stand eine Menschenmenge, die ebenfalls alle auf mich schauten. Ich legte meine Hände auf ihn und betete ein einfaches Gebet. Als ich meine Augen öffnete, bemerkte ich keinerlei Besserung. Dann sprach plötzlich der Heilige Geist wieder: „Nimm ihn bei der Hand und geh!“ Ich nahm ihn sofort bei der Hand und sagte: „Komm, lass uns gehen.“ Mit dem ersten Schritt kam die Kraft Gottes auf ihn und er war vollkommen geheilt! Er sprang auf und ab und rannte über die Bühne. Wir sahen alle voller Begeisterung zu. Am nächsten Tag rannte er die Treppe zur Plattform hinauf, um erneut Zeugnis zu geben. Gott ist bereit, Glauben in uns freizusetzen – wenn wir IHM einfach vertrauen!

 

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