Warum hält er nicht sein Wort?

mx001-kraft-vintage-envelope-stationary-paperMark Guy Pearse erzählt eine interessante Geschichte einer armen alten Frau in Schottland, deren Sohn nach Amerika gegangen war und dem es dort sehr gut ging. Er schrieb nach Hause an die verwitwete Mutter, um ihr zu sagen, dass sie jetzt keine Probleme mehr haben würde. Solange sie lebte, würde er ihr Geld für ihre Miete schicken.

Die Mutter war überglücklich und legte seine Briefe vorsichtig in eine alte kaputte Teekanne auf der Kommode. Fast jede Nacht nahm sie die Briefe heraus und las sie mit Freudentränen in ihren Augen. Aber Tag für Tag rückte die Zeit für die Zahlung ihrer Miete näher. So lieb die Worte ihres Sohnes in den Briefen auch waren, es bedurfte mehr als angenehmer Worte, um ihren Vermieter zufrieden zu stellen. Zuerst war sie wütend auf sich selbst wegen der Ängste, die in ihr aufkamen. Ihr Sohn hatte es in jedem Brief, den er schrieb, versprochen und versprochen. Aber was würden diese Versprechungen nützen, wenn das Geld nicht kommen würde?

Dann kam der Tag, an dem die Miete fällig war. Sicher würde der Postbote heute das Geld bringen, dachte sich die Mutter. Es würde ihrem Sohn so ähnlichsehen, bis auf den letzen Drücker zu warten und alles ganz genau zu kalkulieren … Aber zu ihrer Enttäuschung ging der Postbote seinen Weg und gab ihr keinen Brief. Die Mutter versuchte positiv zu bleiben. Irgendwo gab es eine gewisse Verzögerung, aber es war in Ordnung, denn morgen würde ganz gewiss das lang ersehnte Geld kommen, und der Vermieter konnte bis zum nächsten Tag warten. Tag für Tag vergingen ohne Geld von ihrem Sohn. Der Tag kam, an dem der Vermieter nicht länger warten konnte. Das Geld musste bezahlt werden, oder sie musste ausziehen.

Wieder setzte sie ihre Brille auf und ging die Briefe durch. Dort las sie es noch einmal so deutlich, wie es nur sein konnte. Ihr Sohn hatte versprochen, hier zu helfen. Was könnte passiert sein? Oh, wenn ihr Sohn nur wüsste, dass am nächsten Tag alle ihre Besitztümer verkauft würden, um ihre Miete zu bezahlen!

An diesem Nachmittag kam eine Freundin, die von ihren Schwierigkeiten gehört hatte, zu ihr.

„Ich dachte, dein Sohn hat versprochen, deine Miete zu bezahlen?“, sagte sie.

„Das hat er auch!“, sagte die alte Dame und schüttelte sehr traurig den Kopf.

„Er tat es. Und ich verstehe nicht, warum er sein Wort nicht gehalten hat.“

„Kannst du mir diese Briefe zeigen?“, fragte ihre Freundin.

„Ja“, sagte die alte Frau, nahm die kaputte Teekanne aus der Kommode und holte die Briefe heraus.

Ihre Freundin las die Briefe durch. „War da sonst nichts in diesem Brief?“

„Doch!“, sagte die alte Frau, „da war ein Stück Papier. Ich glaube, es war Werbung oder so, aber kein Geld.“

„Wo ist dieses Stück Papier?“, drängte ihre Freundin. Da war es in den Tiefen der Teekanne. „Dies ist ein Scheck!“, sagte ihre Freundin. „Das ist mehr als genug, um die gesamte Miete zu bezahlen.“

Sie gingen so schnell sie konnten zur Bank. Anfangs gab es einige Schwierigkeiten, weil die Frist für den Scheck abgelaufen war, aber nachdem die Angelegenheit geklärt worden war, wurde der Scheck eingelöst. Die Probleme der armen alten Witwe hatten ein Ende.

So ist es auch mit all den kostbaren Verheißungen in Gottes Wort. Sie sind nutzlos, es sei denn, wir lösen sie als Schecks in einer Bank ein. Betrachte folgende Verheißung: „Den, der zu mir kommt, werde ich auf keinen Fall ausstoßen.“ Er hat die Macht, jeden Sünder auf der Welt zu retten, aber er wird niemals retten, es sei denn, wir kommen zu ihm.

„Nicht eines der guten Versprechen des Herrn an Israel ist gescheitert. Jedes wurde erfüllt.“ Josua 21:45 NIV

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