Dran bleiben

1Andacht von Smith Wiggelsworth

Als ich noch im Klempnergeschäft arbeitete, war es mir immer eine große Freude, für die Kranken zu beten. Oft wurde ich dringend wohin gerufen und hatte keine Zeit mich vorher zu waschen. Mit ganz schwarzen Händen, jedoch einem Herzen voll strahlender Liebe, betete ich oft für diese Kranken. Dein Herz muss dabei sein, wenn Du für die Kranken betest. Du musst dem Krebs mit einem göttlichen Mitgefühl auf den Grund gehen, und erst dann wirst Du die Gaben des Heiligen Geistes wirken sehen.

Eines Abends wurde ich um 10 Uhr gerufen, um mit einer jungen Person zu beten, die Tuberkulose hatte und im Sterben lag. Sie war vom Arzt aufgegeben worden. Als ich sie anschaute, wurde mir klar, dass sie ohne Gottes Intervention nicht länger leben konnte. Ich wandte mich an die Mutter und sagte: „Nun, Mutter, Du musst jetzt ins Bett gehen.“ Sie antwortete: „Aber ich bin seit 3 Wochen nicht aus meiner Kleidung herausgekommen. „Dann sage ich zu den Töchtern: „Ihr müsst auch ins Bett gehen.“, aber sie wollten nicht. Es war genauso mit dem Sohn. Ich zog meinen Mantel an und sagte: „Auf Wiedersehen, Ich gehe jetzt weg.“ Sie sagten: „Oh, bitte, verlassen Sie uns nicht!“ Ich antwortete: „Ich kann hier nichts erreichen.“ Sie sagten: „Wenn Sie bleiben, werden wir alle ins Bett gehen.“

Ich wusste, dass Gott in einer Atmosphäre von lediglich menschlichem Mitleid und Unglauben nicht wirken würde. Sie gingen alle ins Bett und ich blieb, und dies war eine Zeit, wo ich neben dem Bett kniete und von Angesicht zu Angesicht mit Tod und Teufel kämpfte. Aber Gott kann auch die schwierigste Situation ändern und uns wissen lassen, dass Er allmächtig ist.

Dann fing der Kampf an. Es fühlte sich an, als ob der Himmel aus Blei war. Ich betete von 11 Uhr abends bis 3.30 Uhr morgens. Ich sah das glimmernde Licht auf den Gesicht der Leidenden und sah sie sterben. Der Teufel sagte: „Jetzt bist Du am Ende. Du bist extra von Bradford gekommen, und das Mädchen ist in Deinen Händen gestorben.“ Ich sagte: „Das kann nicht sein. Gott hat mich nicht umsonst hierher geschickt. Dies ist die richtige Zeit für einen Machtwechsel.“ Ich erinnerte mich an eine Passage der Heiligen Schrift, die besagt, dass „wir allzeit beten und nicht nachlassen sollten“ (Lukas 18:1). Der Tod war gekommen, aber ich wusste, dass mein Gott allmächtig war und dass Er, der das Rote Meer teilte, heute immer noch der Gleiche ist. Dies war eine Zeit wo ich ein „Nein“ nicht akzeptieren wollte, und dann sagte Gott „Ja“.

Ich schaute zum Fenster hinauf, und in diesem Augenblick erschien das Gesicht von Jesus. Es sah so aus, als ob eine Million von Lichtstrahlen von seinem Gesicht ausstrahlten. Als sein Blick auf das Mädchen fiel, das gerade gestorben war, kam wieder Farbe in ihr Gesicht. Sie drehte sich auf die andere Seite und schlief ein. Danach hatte ich eine herrliche Zeit. Am nächsten Morgen wachte sie früh auf, zog ihren Morgenmantel an und ging zum Klavier hinüber. Sie fing an zu spielen und ein wunderschönes Lied zu singen. Ihre Mutter, Schwestern und Bruder kamen alle nach unten und hörten zu. Der Herr hatte eingegriffen. Ein Wunder war geschehen.
Der Herr ruft uns, diesen Weg zu folgen. Ich danke Gott für schwierige Fälle. Der Herr hat uns dazu gerufen, eines Herzens mit ihm zu sein. Er möchte, dass Seine Braut eines Herzens und eines Geistes mit ihm ist und dass sie tut, was Er selbst so gern getan hat. Dieser Fall war zweifellos ein Wunder. Die Lungen waren völlig zerstört – sie waren in Fetzen. Und dennoch hat der Herr ihre Lungen wiederhergestellt und sie völlig gesund gemacht.

Ein Gedanke für heute: Wenn der Heilige Geist anwesend ist, bist Du in der Lage, Befehle zu geben.

1. Korinther 12:9 – „Einem anderen die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist.“

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