Fürchte dich nicht, ich bin mit dir!

colorful sunsetObwohl er noch nie dort gewesen war, wusste der Soldat Ivan „Vanya“ Moiseyev, was ihn im Büro des Majors erwartete. Die Kommunisten riefen ihn ständig zu Gesprächen ins Hauptquartier und versuchten dort, ihn „umzulenken“, ihn von seinem Glauben an Gott abzubringen.

Der Morgen war so hell. Zuerst sah es Moiseyev nicht, doch dann fiel sein Auge auf einen hellen Stern, der vom Himmel fiel. Wie ein Komet kam er näher und wurde immer größer und größer.

Er blickte auf und sah einen Engel direkt über ihm, hell und in all seiner Vollmacht. Moiseyevs Herz füllte sich gleichzeitig mit Freude und Angst.
Der Engel schwebte etwa 200 Meter über dem Boden und ging neben Moiseyev her, als würden sie dieselbe Straße entlang gehen. Dann sprach der Engel: „Ivan, gehe nur. Hab keine Angst. Ich bin bei dir.“

Ivan konnte nicht sprechen, aber eine Freude füllte sein Herz, die wie ein Feuer in ihm brannte. Irgendwie gelangte er zu Major Gidenkos Büro und klopfte leise an die Tür.

Major Gidenko, Leiter des Komitees für politische Richtlinien, sah auf, als der junge Soldat eintrat. Ivan Moiseyev war immer wieder von vielen anderen verhört worden und nie von seinem Glauben zurückgetreten. Dennoch war Gidenko sicher, dass er dieses Problem lösen konnte.

Doch ganz gleich, was Gidenko auch versuchte, Ivan blieb seinem Gott treu und wich nicht von seinem Glauben, wenn dies auch großes Leiden mit sich brachte.

Seine Vorgesetzten verhörten ihn weiter und versuchten, ihn dazu zu bringen, Jesus zu verleugnen. Sie brachten ihn in eine Kühlzelle, wo sie ihn in einen speziellen Gummianzug steckten und diesen voll Luft pumpten, bis seine Brust so zusammengedrückt war, dass er kaum noch atmen konnte.

Der 20-jährige Ivan wusste, dass diese Kommunisten ihn töten würden. Am 11. Juli 1972 schrieb er an seine Eltern: „Ihr werdet mich nicht wiedersehen.“ Er erzählte ihnen in seinem Brief von der Vision und dem Engel, den Gott aus dem Himmel gesandt hatte, um ihn für seine letzte Prüfung zu stärken.

Ein paar Tage später wurde seine Leiche an seine Familie zurückgegeben. Man konnte sehen, dass er sechsmal um das Herz herum erstochen worden war. Er hatte Wunden am Kopf und seinem Mund. Es gab Anzeichen von Schlägen auf seinem ganzen Körper. Zum Schluss war er ertränkt worden.

Oberst Malsin, sein Kommandeur, sagte: „Moiseyev ist nur schwer gestorben. Er hat mit dem Tod gekämpft, aber er ist als Christ gestorben.“

Der Vater dieses jungen Soldaten und christlichen Helden schrieb: „Möge diese lebendige Blume, die am Kreuz den Duft ihrer Jugend gab, ein Beispiel für alle treuen Jünglinge sein. Mögen sie Christus lieben, wie unser Sohn ihn geliebt hat.“

Und sie überwanden ihn durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses, und sie liebten ihr Leben nicht bis in den Tod. Offenbarung 12:11

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