Etwas stimmt nicht!

ZERkQwEtwas stimmte nicht! Es war ein wunderschöner, sonniger Tag in Kenia, aber ich fand es seltsam, dass so viele afrikanische Pastoren in unser Missionshaus strömten. Mein Vater lief dauernd hin und her, ohne ein Wort zu sagen. Es lag eine große Spannung in der Luft … Was war nur passiert?

Nach ein paar Stunden rief meine Mutter uns fünf Kinder zusammen. Ihr Gesichtsausdruck war ganz verzweifelt. „Kinder“, sagte sie, „etwas Furchtbares ist passiert. Unsere ganze Familie muss innerhalb von 48 Stunden das Land verlassen! Ihr könnt nur eine kleine Tasche mitnehmen, so packt bitte eure wertvollsten Sachen zusammen.“ Wir konnten unseren Ohren nicht trauen! Was hatten unsere Eltern getan? Als Missionare waren sie immer ein großer Segen für die Bevölkerung von Kenia und brachten oft große Opfer, um das Werk des Herrn zu fördern. Wie war dies nur möglich? War es ein Angriff des Feindes?

Der Teufel nutzt jede Gelegenheit dazu, den aufrichtigen Gläubigen Schaden zuzufügen. Wenn wir die Erlässe analysieren, die in der Bibel gegen das Volk Gottes getroffen wurden, wird klar, dass der Feind vorhatte, die Abstammungslinie von Christus, dem Messias, auszulöschen und somit die Errettung der gesamten Menschheit zu vernichten: Im Buch von Esther sollten alle Juden getötet werden. Im zweiten Buch der Könige war die Nachkommenschaft Davids einmal bis auf einen kleinen Jungen namens Joas reduziert (2. Könige 11,2). Wenn auch er getötet worden wäre, so wäre alle Hoffnung für die Menschheit verloren gewesen, denn Jesus musste vom Hause Davids sein!

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir in all unseren Kämpfen nicht selbst die Zielscheibe sind, sondern Gott. Die Strategie des Teufels besteht darin, den Sohn zu verletzen, um dadurch zum Vater zu gelangen. Wenn du aufrichtig bist, sind die Angriffe des Feindes in deinem Leben immer gegen Gott gerichtet und versuchen fast immer, das Heil Gottes für die Menschheit aufzuhalten. Der Teufel will den Plan Gottes für dein Leben zerstören! Dies bedeutet jedoch, dass es bei diesen Angriffen nicht dein Kampf ist, sondern der Kampf GOTTES!

Die Bibel sagt: „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt“(Epheser 6,12; ELB). Unserer Familie war es damals klar, dass diese Ereignisse ein Kampf GOTTES waren und dass nur ER uns in Kenia behalten konnte.

Ein gewisser Stammesangehöriger, dem es nicht gefiel, dass meine Eltern einem anderen Stamm halfen, hatte einen Politiker solange beeinflusst, bis er zustimmte, meine Eltern aus Kenia auszuweisen. Als jedoch die örtlichen Pastoren davon hörten, schickten sie ohne zu zögern eine Delegation zum Vizepräsident von Kenia (der später dann Präsident wurde). Dieser traf folgende Entscheidung: „Martin Franz bleibt in Kenia!“ Mein Vater wurde unter seinen Schutz gestellt und diente im Ganzen 39 Jahre auf dem Missionsfeld.

Gott blieb seinem Wort treu: „Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR“ (Jesaja 54,17; Luther).

Der Kampf gehört dem HERRN!

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