Dein Name ist auf der Liste

NewspaperEin alter Bekannter stand an der Haustür und schwang begeistert eine Zeitung in der Hand. „Dein Name ist auf der Liste!“, rief er aus. Warum war er so aus dem Häuschen?

Eine Lokalzeitung hatte eine Namensliste abgedruckt, die ihr von einer bekannten Bank gegeben wurde. Auf der Liste standen Leute, die ein Erbe hatten, auf das sie nie Anspruch erhoben hatten.

An dem Morgen, als er die Zeitung las, erkannte er den Namen eines sehr armen Mannes in der Stadt, der seit vielen Jahren von Sozialhilfe lebte. Nun stand er vor der Tür dieses Mannes und brachte ihm die gute Nachricht. Der armte Mann konnte einfach nicht glauben, was er da hörte. „Damit kann nicht ich gemeint sein. Es gibt niemanden, der mir je ein Erbe hinterlassen würde. Das muss jemand anders mit einem ähnlichen Namen sein.“

Der alte Bekannte verwies immer wieder auf die Zeitung und versuchte den armen Mann davon zu überzeugen, zur Bank zu gehen und der Sache zumindest auf den Grund zu gehen. „Du hast doch nichts zu verlieren!“ Der arme Mann weigerte sich und beharrte: „Es gibt niemanden, der mir ein Erbe hinterlassen würde.“

Wenig später erreichte die Nachricht den Bürgermeister der kleinen Stadt, die die Sozialhilfe auszahlte. Er ging persönlich zum Haus des armen Mannes. „Kommen Sie mit mir“, bestand er und nahm den armen Mann bei der Hand. Als sie bei der Bank ankamen, wartete dort tatsächlich ein großes Erbe auf ihn. Er hatte ganz vergessen, dass er zwanzig Jahre zuvor einem reichen Mann geholfen hatte. Doch der reiche Mann hatte die Gefälligkeit nie vergessen. Er setzte hatte ihn als einen seiner Erben eingesetzt. Durch den Zinseszins hatten sich inzwischen fünf Millionen Dollar angesammelt. Der Mann hatte jahrelang in Armut gelebt, obwohl er eigentlich Millionär war.

Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben (Galater 3,29).

Zu viele Gläubige erheben nie Anspruch auf die eindrucksvollen Zusagen Gottes. Sie leben als geistliche Almosenempfänger, weil sie Gottes Wort nicht glauben. Gottes Bankkonto bleibt ungenutzt, während sie auf das System dieser Welt bauen. Sprenge heute den üblichen Rahmen. Erhebe Anspruch auf das Maximale, das Gott heute für dich hat.

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